Sie kommen aus einem meiner Videos
Die Stromrechnung prüfen Sie. Den Handyvertrag prüfen Sie. Den Einkauf prüfen Sie nicht — den erledigen Sie. Und genau dort, in kleinen Beträgen an einer Kasse nach der anderen, geht das meiste Geld eines Haushalts verloren.
Mein Name ist Teresa Marchetti. Einunddreißig Jahre lang habe ich für die Gaststätte meiner Familie eingekauft und gekocht — eine italienische Küche, achtzig Teller an einem Abend, und ein Wareneinsatz, der nie über dreißig Prozent gehen durfte. Sonst war am Monatsende nichts übrig. Nicht wenig. Nichts.
Als wir die Gaststätte abgegeben haben, habe ich zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder für zwei Personen eingekauft. Und ich stand mit einem Päckchen Butter in der Hand vor dem Regal und dachte: das ist doch früher schwerer gewesen.
Es war schwerer gewesen. Ich hatte mich nicht getäuscht — und das ist der Anfang dieser ganzen Rechnung.
Wer so kocht, lernt sehr schnell, dass man ein Essen nicht am Preis auf dem Karton erkennt, sondern am Preis pro Kilo. Alles andere ist Verpackung.
Bevor wir über Sparen reden, reden wir über die Rechnung. Nicht über Ihre — die kenne ich nicht. Über die eines ganz durchschnittlichen deutschen Haushalts mit zwei Personen, nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2024.
Ich habe nur die Zeilen aufgeschrieben, die jede Woche an einem Regal entschieden werden. Miete, Strom, Heizung, Auto und Versicherung stehen hier bewusst nicht drin: die kosten mehr, aber die entscheidet man einmal im Jahr am Schreibtisch.
Nur das, was durch die Tür ins Haus kommt und verbraucht wird.
Statistisches Bundesamt, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe / laufende Wirtschaftsrechnungen 2024. Modellhaushalt mit zwei Personen, Durchschnittswerte — Ihr Haushalt sieht anders aus. Die Tonne ist in der ersten Zeile schon enthalten; ich zeige sie, ich zähle sie nicht doppelt.
Zwölftausend Euro. Das ist kein Vermögen, das irgendwo angelegt ist und über das man einmal im Jahr nachdenkt. Das geht jedes Jahr durch die Haustür, in Beträgen von drei, vier, neun Euro.
Das ist mir wichtig, und deswegen steht es weit oben: Ich glaube nicht, dass Sie verschwenderisch einkaufen. Die Frauen, die mir unter den Videos schreiben, vergleichen Prospekte, fahren zum Discounter und werfen nichts absichtlich weg. Sie tun alles richtig — und trotzdem wird der Kassenzettel jedes Jahr länger.
Der Grund steht in zwei Zahlen, die im selben Jahr veröffentlicht wurden und sich gegenseitig widersprechen.
Amtliche Rate: Statistisches Bundesamt. Versteckter Aufschlag: Verbraucherzentrale Hamburg, Liste der Mogelpackungen — 77 neue Fälle in einem Jahr.
Eine Statistik misst den Preis eines Produkts. Sie misst nicht das Produkt, das kleiner geworden ist. Deshalb fühlt sich Ihr Einkauf an wie eine Frechheit, während in der Zeitung steht, die Preise hätten sich beruhigt. Sie sind nicht durcheinander. Sie rechnen richtig — nur mit einem Maß, das jemand anders verstellt hat.
Ein Beispiel, das ich mir nicht ausgedacht habe. Die Verbraucherzentrale Hamburg wählt jedes Jahr die „Mogelpackung des Jahres". 2025 gewann eine Tafel Schokolade: von hundert auf neunzig Gramm geschrumpft, im Preis von 1,49 € auf 1,99 € gestiegen. Auf das Kilo gerechnet sind das achtundvierzig Prozent mehr — für dieselbe Tafel im selben Regal.
Vorher
Nachher
Gegen genau das gibt es ein Mittel, und es kostet nichts. Es steht seit Jahren an jedem Regal in jedem deutschen Supermarkt, weil der Handel gesetzlich dazu verpflichtet ist: der Grundpreis. Der Preis pro Kilo, pro Liter. Klein gedruckt, meistens unten links, in grau.
Der große Preis sagt Ihnen, was Sie an der Kasse bezahlen. Die kleine Zahl sagt Ihnen, was Sie bekommen. Das ist nicht dasselbe, und der Unterschied ist der ganze Trick.
Diesen Teil verschenke ich hier, ohne dass Sie irgendetwas kaufen müssen. Schreiben Sie ihn ab, stecken Sie ihn ins Portemonnaie, probieren Sie ihn heute Nachmittag aus:
Zum Mitnehmen
Beispiel für Regel drei: 250 g für 2,39 € sind 9,56 € pro Kilo. 500 g für 4,29 € sind 8,58 € pro Kilo. Hier gewinnt die große Packung — aber nur, weil man es nachgerechnet hat. Beispielrechnung, Preise wechseln wöchentlich.
Und jetzt die Einschränkung, die ich Ihnen schulde, weil sie der ganze Punkt ist: der Grundpreis allein schließt das Loch nicht. Er entscheidet, was Sie an der Kasse bezahlen. Er entscheidet nicht, was davon gegessen wird.
Die größte Zeile in der Rechnung oben — die 744 € — entsteht nicht im Laden. Sie entsteht bei Ihnen zu Hause, zwischen Kühlschranktür und Mülleimer, Tage nachdem Sie bezahlt haben. Wer nur den Grundpreis liest, kauft billiger ein und wirft dasselbe weg. Es funktioniert erst zusammen: das Maß im Laden, die Ordnung im Schrank, die Truhe, der Rest vom Sonntag. Deshalb sind es zwölf Teile und nicht ein Merkzettel.
Weil beide auf denselben Punkt zielen: den Preis der einzelnen Packung. Das ist der eine Punkt, an dem der Handel ohnehin mit Ihnen rechnet.
Ich zähle die vier Wege auf, die jede von uns schon probiert hat — und schreibe daneben, was sie tatsächlich einbringen:
Alle vier zielen auf denselben Punkt: den Preis der einzelnen Packung. Das ist genau der eine Punkt, an dem der Handel ohnehin mit Ihnen rechnet.
Und die größte Zeile sieht man beim Einkaufen überhaupt nicht, weil sie erst zu Hause entsteht: was verdirbt, was falsch liegt, was nach dem Datum auf dem Deckel entsorgt wird, obwohl es noch gut ist.
Abfallanteil: Statistisches Bundesamt, Basisbericht 2024 (Daten 2022/23). Marktanteil und Bewertung der Eigenmarken: Handelsmarkenmonitor / Lebensmittel Zeitung.
Nicht im Handel, nicht in der Gastronomie. Der größte Teil entsteht in Privatküchen — und wurde vorher bezahlt. In meiner Gaststätte wäre das das Ende gewesen.
Verbraucherpreisindex, Anfang 2020 bis Mitte 2025, nach Angaben der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes.
Nicht der Einkauf entscheidet das, sondern das, was danach passiert. Ein voller Kühlschrank, in dem Sachen vor Sachen stehen, ist keine Vorratshaltung — es ist ein Versteck. Was man nicht sieht, isst man nicht. Was man nicht isst, wirft man weg.
Vorher
Nachher
In einer Profiküche hätte niemand einen Beutel flach auf den anderen gelegt. Was unten liegt, kommt nie wieder hoch. Wir haben alles stehend gelagert, in gleichen Kästen, in Reihen — nicht aus Ordnungsliebe, sondern weil man sonst zweimal kauft, was man schon hat.
Vorher
Nachher
Es ist nicht von mir. „Die Haushaltsrechnung" ist von Sabine Rothe — einer Küchenleiterin im Ruhestand, die vierundzwanzig Jahre lang eine Großküche geführt hat: vierhundertachtzig Essen am Tag, erst in einer Betriebskantine, danach im Seniorenheim, mit einem Preis pro Kopf, der nicht steigen durfte. Deshalb steht ihr Name auf dem Umschlag und nicht meiner.
Sie und ich haben dasselbe gelernt, in zwei verschiedenen Küchen: dass eine Küche, in der nichts weggeworfen werden darf, jeden Handgriff zweimal zählt. Das, was man kauft, und das, was man haltbar macht.
Ich habe es gelesen, bevor ich es hier hinstelle. Darin steht, Zeile für Zeile aufgeschrieben, was ich Ihnen sonst selbst erzählen würde — nur gründlicher, als ich es in einem Video je unterbringe: der ganze Weg, den eine Ware nimmt, vom Regal im Laden über die Tüte, den Schrank, die Truhe, den Topf, bis zu dem Punkt, an dem sie gegessen ist oder eben nicht.
Weil es nicht das Blaue vom Himmel verspricht. Jedes Kapitel ist kurz und endet mit zwei Blöcken. „In drei Sätzen" — die Kurzfassung, wenn Sie es eilig haben. Und „Der Haken" — der Teil, den freundliche Ratgeber weglassen: wann der Handgriff nichts bringt, wann er sich nicht lohnt, und wann Sie das Zeug einfach kaufen sollten.
Ein Buch, das seine eigenen Grenzen nennt, ist ein ehrliches Buch. Genau so, wie ich es Ihnen am Herd sagen würde: nicht jeder Spartipp lohnt sich, und wer Ihnen etwas anderes erzählt, will Ihnen etwas verkaufen.
Das hier ist keine Beschreibung. Das ist eine Seite aus Teil fünf, unverändert:
Teil 5 · Kapitel 2
Auf den meisten Packungen steht „mindestens haltbar bis". Das ist eine Zusage des Herstellers, keine Grenze: bis dahin garantiert er Geschmack, Farbe und Konsistenz. Danach ist das Lebensmittel nicht verdorben — es ist nur nicht mehr garantiert.
Bei einigen wenigen, sehr empfindlichen Waren steht etwas anderes auf der Packung: „zu verbrauchen bis". Das ist ein Verbrauchsdatum, und das ist eine echte Grenze. Wer den Unterschied zwischen diesen beiden Sätzen kennt, hört auf, die Hälfte seines Kühlschranks vorsorglich wegzuwerfen.
„Mindestens haltbar bis" ist eine Qualitätszusage und kein Verfallsdatum. Prüfen Sie stattdessen selbst: ansehen, riechen, eine kleine Menge probieren. Was unauffällig aussieht, unauffällig riecht und unauffällig schmeckt, ist auch nach dem Datum noch Essen.
Diese Regel gilt nicht für alles. Steht „zu verbrauchen bis" auf der Packung — typischerweise bei Hackfleisch, Geflügel und frischem Fisch —, dann ist dieses Datum verbindlich, und danach gehört die Ware weg, auch wenn sie unauffällig aussieht. Geöffnete Packungen zählen ohnehin ab dem Tag des Öffnens, nicht ab dem aufgedruckten Datum.
Leseprobe · „Die Haushaltsrechnung", Teil 5, Kapitel 2 von 84
Wenn Sie beim Lesen dieses einen Kapitels gedacht haben „das wusste ich nicht" — dann wissen Sie jetzt, wie die anderen dreiundachtzig aussehen.
Ja, das will ich lesen — 37 €Sofort per E-Mail · sieben Tage Geld zurück
Vierundachtzig Kapitel, und zu jedem Teil steht hier ein Beispiel, damit Sie sehen, wovon die Rede ist.
Anhang A · Der Wochenzettel
Anhang B · Die Grundpreis-Tabelle
Bevor Sie überlegen, ob Sie das kaufen, sollen Sie wissen, worauf Sie sich verlassen können. Das sind die drei Zusagen aus dem Buch, und sie sind der Grund, warum ich es überhaupt zeige:
Deshalb steht auf dieser Seite auch keine Gesamtersparnis in großen Ziffern. Ich weiß nicht, wie viele der vierundachtzig Kapitel zu Ihrem Haushalt passen — das hängt davon ab, wie Sie heute einkaufen, wie viele Sie sind und was bei Ihnen übrig bleibt. Gleich unten rechne ich Ihnen vor, wogegen Sie den Preis halten sollten. Mehr verspreche ich nicht.
Bevor Sie die Zahl sehen, legen Sie sie bitte neben die anderen Zahlen dieser Seite. Ein Buch über Haushaltsgeld, das man nicht gegen den Haushalt rechnet, wäre ein schlechter Witz — also rechnen wir.
Alle Zeilen stammen aus der Rechnung weiter oben.
Und deshalb steht auf dieser Seite auch keine Wunderzahl: wenn Sie nichts weiter täten, als die Tonne zu halbieren, wären das rund 372 € im Jahr — das Zehnfache dessen, was das Buch kostet. Ob die anderen elf Teile bei Ihnen greifen, weiß ich nicht. Der eine Teil reicht schon.
Was ein Haushalt wirklich braucht — und was es kosten darf.
Zwölf Teile · vierundachtzig Kapitel · zwei Anhänge zum Ausdrucken
Sofort per E-Mail · PDF und EPUB · auf Handy, Tablet, Rechner · zum Ausdrucken
Laden Sie es herunter. Lesen Sie Teil eins und Teil fünf — das sind die beiden, die am schnellsten etwas ändern. Gehen Sie einmal damit einkaufen. Wenn danach nichts anders ist, genügt eine Nachricht innerhalb von sieben Tagen, und Sie bekommen den vollen Betrag zurück: ohne Begründung, ohne Rückfragen. Abgewickelt wird das über Hotmart, nicht über mich. Sie dürfen also skeptisch bleiben und es trotzdem lesen — von den beiden Möglichkeiten ist es die einzige, bei der Sie nichts riskieren.
Nein. Sie zahlen einmal, und das Buch gehört Ihnen. Es gibt keine monatliche Gebühr, keine Verlängerung und nichts, was Sie kündigen müssten.
Nein. Es gibt kein Aufbauprogramm, keinen Kurs und keine Beratung, die anschließend verkauft wird. Das hier ist das ganze Produkt.
Es ist so gesetzt, dass Sie es zu Hause ausdrucken können, ganz oder in einzelnen Teilen. Die beiden Anhänge sind sogar dafür gemacht. Ein gedrucktes Buch wird nicht verschickt.
Weil ich es nicht besser hinbekommen hätte. Ich koche und ich rechne, ich schreibe keine Bücher. Sabine Rothe hat vierundzwanzig Jahre lang für vierhundertachtzig Leute am Tag gerechnet und das Ganze aufgeschrieben — mit den Quellen dabei und mit dem „Haken" zu jedem Kapitel. Ich empfehle selten etwas, und nie etwas, das ich nicht selbst aufgeschlagen habe.
Sofort per E-Mail, als PDF und EPUB, direkt nach der Zahlung. Kein Versand, keine Wartezeit. Wenn etwas nicht ankommt, steht die Adresse des Supports auf Ihrer Bestellbestätigung.
Das ist die Frage, die ich selbst zuerst gestellt hätte, also beantworte ich sie ehrlich. Ein gedrucktes Sachbuch im Laden kostet zwischen zwanzig und dreißig Euro und steht danach im Regal. Dieses hier ist teurer, weil es keinen Verlag, keinen Handel und keine Auflage gibt — und weil es mit den zwei Anhängen arbeitet, nicht nur unterhält. Gemessen wird es trotzdem an einer einzigen Zahl: ob bei Ihnen am Monatsende mehr übrig ist als vorher. Genau dafür sind die sieben Tage da.
Die Rechnung oben ist für zwei Personen gerechnet, weil das der Modellhaushalt des Statistischen Bundesamtes ist. Die Handgriffe sind dieselben — beim Einkauf für eine Person fällt vor allem Teil 5 und Teil 6 ins Gewicht, weil allein mehr verdirbt als zu zweit.
Ich mache Ihnen keinen Countdown auf den Bildschirm und erzähle Ihnen nicht, dass gleich etwas ausverkauft ist. Es ist eine Datei; sie ist morgen noch da, und sie kostet morgen dasselbe. Was nicht wartet, ist die Rechnung.
Die 744 € laufen weiter, während Sie überlegen — nicht auf einmal, sondern in vierzehn Euro pro Woche, die als Joghurt hinten im Fach, als halbe Packung Hackfleisch und als der Salat vom Dienstag durch die Tür gehen. Vier Wochen nachdenken sind ungefähr sechzig Euro. Das Buch kostet siebenunddreißig.
Sie schließen diese Seite. Nächsten Donnerstag stehen Sie wieder vor demselben Regal und vergleichen wieder den großen Preis. Der Kassenzettel wird nächstes Jahr wieder länger sein, und in der Zeitung wird wieder stehen, die Preise hätten sich beruhigt.
Sie laden es heute herunter, lesen zwei Teile am Abend und gehen am Donnerstag mit dem Wochenzettel einkaufen. In vier Wochen wissen Sie, was bei Ihnen übrig bleibt — und wenn nichts übrig bleibt, holen Sie sich innerhalb von sieben Tagen Ihr Geld zurück.
Ich empfehle selten etwas, und ich empfehle nie etwas, das ich nicht selbst aufgeschlagen habe. Dieses hier schon. Nicht, weil es Wunder verspricht — sondern weil es die stille Rechnung sichtbar macht, die in jedem Haushalt läuft, und weil es ehrlich genug ist, auch zu sagen, wo ein Trick aufhört.
Erst die Rechnung, dann der Topf. Bleiben Sie gesund, und lassen Sie sich nichts verderben.
Ihre Teresa
Die Haushaltsrechnung holen — 37 €Sieben Tage Geld zurück · Einmal zahlen, kein Abo
P.S. — Die drei Regeln der kleinen Zahl weiter oben gehören Ihnen, auch wenn Sie hier nichts kaufen. Schreiben Sie sie ab und nehmen Sie sie am Donnerstag mit. Wenn Sie damit an einem einzigen Regal etwas entdecken, das Sie vorher übersehen haben, dann wissen Sie, was in den anderen dreiundachtzig Kapiteln steht.
P.P.S. — Falls Sie zögern, weil Sie schon einmal einen Ratgeber gekauft haben, der nach zehn Seiten nichts mehr Neues sagte: das ist genau der Grund, warum ich hier oben ein ganzes Kapitel unverändert hingestellt habe, statt es zu beschreiben. Lesen Sie es noch einmal. Danach entscheiden Sie.