Teresa Marchetti

Sie kommen aus einem meiner Videos

Zwölftausend Euro im Jahr gehen durch Ihre Haustür — und keine einzige Zeile davon prüft jemand.

Von Teresa Marchetti · einunddreißig Jahre Gaststättenküche
Alle Zahlen auf dieser Seite sind belegt und am Ende verlinkt.

Die Stromrechnung prüfen Sie. Den Handyvertrag prüfen Sie. Den Einkauf prüfen Sie nicht — den erledigen Sie. Und genau dort, in kleinen Beträgen an einer Kasse nach der anderen, geht das meiste Geld eines Haushalts verloren.

Mein Name ist Teresa Marchetti. Einunddreißig Jahre lang habe ich für die Gaststätte meiner Familie eingekauft und gekocht — eine italienische Küche, achtzig Teller an einem Abend, und ein Wareneinsatz, der nie über dreißig Prozent gehen durfte. Sonst war am Monatsende nichts übrig. Nicht wenig. Nichts.

Als wir die Gaststätte abgegeben haben, habe ich zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder für zwei Personen eingekauft. Und ich stand mit einem Päckchen Butter in der Hand vor dem Regal und dachte: das ist doch früher schwerer gewesen.

Es war schwerer gewesen. Ich hatte mich nicht getäuscht — und das ist der Anfang dieser ganzen Rechnung.

Wer so kocht, lernt sehr schnell, dass man ein Essen nicht am Preis auf dem Karton erkennt, sondern am Preis pro Kilo. Alles andere ist Verpackung.

Erst die Rechnung, dann der Topf

Bevor wir über Sparen reden, reden wir über die Rechnung. Nicht über Ihre — die kenne ich nicht. Über die eines ganz durchschnittlichen deutschen Haushalts mit zwei Personen, nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2024.

Ich habe nur die Zeilen aufgeschrieben, die jede Woche an einem Regal entschieden werden. Miete, Strom, Heizung, Auto und Versicherung stehen hier bewusst nicht drin: die kosten mehr, aber die entscheidet man einmal im Jahr am Schreibtisch.

Ein Zwei-Personen-Haushalt · ein Jahr

Nur das, was durch die Tür ins Haus kommt und verbraucht wird.

Lebensmittel und alkoholfreie Getränke 457 € im Monat
5.484 €
davon landet ungegessen in der Tonne 372 € pro Person und Jahr
– 744 €
Haushalt, Geräte, Wasch- und Putzmittel 148 € im Monat
1.776 €
Gesundheitspflege Apotheke und Drogerie · 110 € im Monat
1.320 €
Körperpflege und Ähnliches 107 € im Monat
1.284 €
Bekleidung und Schuhe 114 € im Monat
1.368 €
Weihnachten und Geschenke 502 € pro Person, geplant für 2025
1.004 €
Zusammen im Jahr
12.236 €

Statistisches Bundesamt, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe / laufende Wirtschaftsrechnungen 2024. Modellhaushalt mit zwei Personen, Durchschnittswerte — Ihr Haushalt sieht anders aus. Die Tonne ist in der ersten Zeile schon enthalten; ich zeige sie, ich zähle sie nicht doppelt.

Zwölftausend Euro. Das ist kein Vermögen, das irgendwo angelegt ist und über das man einmal im Jahr nachdenkt. Das geht jedes Jahr durch die Haustür, in Beträgen von drei, vier, neun Euro.

Sie machen nichts falsch. Man hat das Maß verändert.

Das ist mir wichtig, und deswegen steht es weit oben: Ich glaube nicht, dass Sie verschwenderisch einkaufen. Die Frauen, die mir unter den Videos schreiben, vergleichen Prospekte, fahren zum Discounter und werfen nichts absichtlich weg. Sie tun alles richtig — und trotzdem wird der Kassenzettel jedes Jahr länger.

Der Grund steht in zwei Zahlen, die im selben Jahr veröffentlicht wurden und sich gegenseitig widersprechen.

2,1 % Offiziell: Teuerung bei Nahrungsmitteln
28,4 % Versteckt: Aufschlag bei geschrumpften Packungen

Amtliche Rate: Statistisches Bundesamt. Versteckter Aufschlag: Verbraucherzentrale Hamburg, Liste der Mogelpackungen — 77 neue Fälle in einem Jahr.

Eine Statistik misst den Preis eines Produkts. Sie misst nicht das Produkt, das kleiner geworden ist. Deshalb fühlt sich Ihr Einkauf an wie eine Frechheit, während in der Zeitung steht, die Preise hätten sich beruhigt. Sie sind nicht durcheinander. Sie rechnen richtig — nur mit einem Maß, das jemand anders verstellt hat.

Ein Beispiel, das ich mir nicht ausgedacht habe. Die Verbraucherzentrale Hamburg wählt jedes Jahr die „Mogelpackung des Jahres". 2025 gewann eine Tafel Schokolade: von hundert auf neunzig Gramm geschrumpft, im Preis von 1,49 € auf 1,99 € gestiegen. Auf das Kilo gerechnet sind das achtundvierzig Prozent mehr — für dieselbe Tafel im selben Regal.

Zwei Tische, dasselbe Geld

Wocheneinkauf, überwiegend Verpackung Vorher
Wocheneinkauf, überwiegend Lebensmittel Nachher
Zwei Wocheneinkäufe, derselbe Tisch, ungefähr dasselbe Geld: links liegt vor allem Verpackung darauf, rechts liegt Essen. Nachgestellte Aufnahmen; die Marken auf den Tüten sind frei erfunden.

Die kleine Zahl unter dem Preis

Gegen genau das gibt es ein Mittel, und es kostet nichts. Es steht seit Jahren an jedem Regal in jedem deutschen Supermarkt, weil der Handel gesetzlich dazu verpflichtet ist: der Grundpreis. Der Preis pro Kilo, pro Liter. Klein gedruckt, meistens unten links, in grau.

Der große Preis sagt Ihnen, was Sie an der Kasse bezahlen. Die kleine Zahl sagt Ihnen, was Sie bekommen. Das ist nicht dasselbe, und der Unterschied ist der ganze Trick.

Diesen Teil verschenke ich hier, ohne dass Sie irgendetwas kaufen müssen. Schreiben Sie ihn ab, stecken Sie ihn ins Portemonnaie, probieren Sie ihn heute Nachmittag aus:

Zum Mitnehmen

Die drei Regeln der kleinen Zahl

  1. Immer die kleine Zahl vergleichen, nie den großen Preis. Zwei Packungen nebeneinander, beide Grundpreise ansehen, die günstigere nehmen. Das dauert vier Sekunden.
  2. Die Einheit prüfen. Stück ist nicht Kilo, und bei Konserven zählt das Abtropfgewicht, nicht der Inhalt mit Wasser. Wo die Einheit wechselt, kann man zwei Preise nicht vergleichen — da wird es interessant.
  3. Die große Packung ist nicht automatisch die günstigere. Rechnen Sie nach, besonders in der Aktionswoche: sehr oft ist die kleine Packung im Angebot pro Kilo billiger als die Vorratspackung daneben.

Beispiel für Regel drei: 250 g für 2,39 € sind 9,56 € pro Kilo. 500 g für 4,29 € sind 8,58 € pro Kilo. Hier gewinnt die große Packung — aber nur, weil man es nachgerechnet hat. Beispielrechnung, Preise wechseln wöchentlich.

Und jetzt die Einschränkung, die ich Ihnen schulde, weil sie der ganze Punkt ist: der Grundpreis allein schließt das Loch nicht. Er entscheidet, was Sie an der Kasse bezahlen. Er entscheidet nicht, was davon gegessen wird.

Die größte Zeile in der Rechnung oben — die 744 € — entsteht nicht im Laden. Sie entsteht bei Ihnen zu Hause, zwischen Kühlschranktür und Mülleimer, Tage nachdem Sie bezahlt haben. Wer nur den Grundpreis liest, kauft billiger ein und wirft dasselbe weg. Es funktioniert erst zusammen: das Maß im Laden, die Ordnung im Schrank, die Truhe, der Rest vom Sonntag. Deshalb sind es zwölf Teile und nicht ein Merkzettel.

Warum Prospekt und Discounter das Loch nicht schließen

Weil beide auf denselben Punkt zielen: den Preis der einzelnen Packung. Das ist der eine Punkt, an dem der Handel ohnehin mit Ihnen rechnet.

Ich zähle die vier Wege auf, die jede von uns schon probiert hat — und schreibe daneben, was sie tatsächlich einbringen:

Alle vier zielen auf denselben Punkt: den Preis der einzelnen Packung. Das ist genau der eine Punkt, an dem der Handel ohnehin mit Ihnen rechnet.

Und die größte Zeile sieht man beim Einkaufen überhaupt nicht, weil sie erst zu Hause entsteht: was verdirbt, was falsch liegt, was nach dem Datum auf dem Deckel entsorgt wird, obwohl es noch gut ist.

58 % aller Lebensmittelabfälle in Deutschland entstehen in Privathaushalten — rund 74,5 kg pro Kopf und Jahr
36,4 % Marktanteil der Eigenmarken · 87 % der Befragten halten sie für gleichwertig

Abfallanteil: Statistisches Bundesamt, Basisbericht 2024 (Daten 2022/23). Marktanteil und Bewertung der Eigenmarken: Handelsmarkenmonitor / Lebensmittel Zeitung.

Nicht im Handel, nicht in der Gastronomie. Der größte Teil entsteht in Privatküchen — und wurde vorher bezahlt. In meiner Gaststätte wäre das das Ende gewesen.

Und das ist seit Anfang 2020 passiert

22 %Allgemeine Teuerung
36,3 %Nahrungsmittel
60 %Eier

Verbraucherpreisindex, Anfang 2020 bis Mitte 2025, nach Angaben der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes.

Der Kühlschrank entscheidet, was Sie wegwerfen

Nicht der Einkauf entscheidet das, sondern das, was danach passiert. Ein voller Kühlschrank, in dem Sachen vor Sachen stehen, ist keine Vorratshaltung — es ist ein Versteck. Was man nicht sieht, isst man nicht. Was man nicht isst, wirft man weg.

Kühlschrank, Sachen stehen voreinander Vorher
Kühlschrank, alles sichtbar geordnet Nachher
Derselbe Kühlschrank, dieselbe Menge Essen. Rechts steht nichts mehr vor etwas anderem, die Reste stehen vorn und sichtbar, und ein Fach ist absichtlich halb leer.

Und die Truhe entscheidet, ob es ein Vorrat ist oder ein Grab

In einer Profiküche hätte niemand einen Beutel flach auf den anderen gelegt. Was unten liegt, kommt nie wieder hoch. Wir haben alles stehend gelagert, in gleichen Kästen, in Reihen — nicht aus Ordnungsliebe, sondern weil man sonst zweimal kauft, was man schon hat.

Gefriertruhe mit flach gestapelten Beuteln Vorher
Gefriertruhe mit stehenden Kästen in Reihen Nachher
Dieselbe Truhe. Links sieht man vier Beutel und ahnt zwanzig. Rechts sieht man jeden einzelnen von oben — und die Lücke vorn zeigt sofort, was fehlt.

Das Buch, das ich empfehle — und die ehrliche Sache vorweg

Die Haushaltsrechnung, Buchdeckel

Es ist nicht von mir. „Die Haushaltsrechnung" ist von Sabine Rothe — einer Küchenleiterin im Ruhestand, die vierundzwanzig Jahre lang eine Großküche geführt hat: vierhundertachtzig Essen am Tag, erst in einer Betriebskantine, danach im Seniorenheim, mit einem Preis pro Kopf, der nicht steigen durfte. Deshalb steht ihr Name auf dem Umschlag und nicht meiner.

Sie und ich haben dasselbe gelernt, in zwei verschiedenen Küchen: dass eine Küche, in der nichts weggeworfen werden darf, jeden Handgriff zweimal zählt. Das, was man kauft, und das, was man haltbar macht.

Ich habe es gelesen, bevor ich es hier hinstelle. Darin steht, Zeile für Zeile aufgeschrieben, was ich Ihnen sonst selbst erzählen würde — nur gründlicher, als ich es in einem Video je unterbringe: der ganze Weg, den eine Ware nimmt, vom Regal im Laden über die Tüte, den Schrank, die Truhe, den Topf, bis zu dem Punkt, an dem sie gegessen ist oder eben nicht.

Warum ausgerechnet dieses

Weil es nicht das Blaue vom Himmel verspricht. Jedes Kapitel ist kurz und endet mit zwei Blöcken. „In drei Sätzen" — die Kurzfassung, wenn Sie es eilig haben. Und „Der Haken" — der Teil, den freundliche Ratgeber weglassen: wann der Handgriff nichts bringt, wann er sich nicht lohnt, und wann Sie das Zeug einfach kaufen sollten.

Ein Buch, das seine eigenen Grenzen nennt, ist ein ehrliches Buch. Genau so, wie ich es Ihnen am Herd sagen würde: nicht jeder Spartipp lohnt sich, und wer Ihnen etwas anderes erzählt, will Ihnen etwas verkaufen.

Lesen Sie ein Kapitel, bevor Sie sich entscheiden

Das hier ist keine Beschreibung. Das ist eine Seite aus Teil fünf, unverändert:

Teil 5 · Kapitel 2

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum

Auf den meisten Packungen steht „mindestens haltbar bis". Das ist eine Zusage des Herstellers, keine Grenze: bis dahin garantiert er Geschmack, Farbe und Konsistenz. Danach ist das Lebensmittel nicht verdorben — es ist nur nicht mehr garantiert.

Bei einigen wenigen, sehr empfindlichen Waren steht etwas anderes auf der Packung: „zu verbrauchen bis". Das ist ein Verbrauchsdatum, und das ist eine echte Grenze. Wer den Unterschied zwischen diesen beiden Sätzen kennt, hört auf, die Hälfte seines Kühlschranks vorsorglich wegzuwerfen.

In drei Sätzen

„Mindestens haltbar bis" ist eine Qualitätszusage und kein Verfallsdatum. Prüfen Sie stattdessen selbst: ansehen, riechen, eine kleine Menge probieren. Was unauffällig aussieht, unauffällig riecht und unauffällig schmeckt, ist auch nach dem Datum noch Essen.

Der Haken

Diese Regel gilt nicht für alles. Steht „zu verbrauchen bis" auf der Packung — typischerweise bei Hackfleisch, Geflügel und frischem Fisch —, dann ist dieses Datum verbindlich, und danach gehört die Ware weg, auch wenn sie unauffällig aussieht. Geöffnete Packungen zählen ohnehin ab dem Tag des Öffnens, nicht ab dem aufgedruckten Datum.

Leseprobe · „Die Haushaltsrechnung", Teil 5, Kapitel 2 von 84

Wenn Sie beim Lesen dieses einen Kapitels gedacht haben „das wusste ich nicht" — dann wissen Sie jetzt, wie die anderen dreiundachtzig aussehen.

Ja, das will ich lesen — 37 €

Sofort per E-Mail · sieben Tage Geld zurück

Was drin ist — alle zwölf Teile

Vierundachtzig Kapitel, und zu jedem Teil steht hier ein Beispiel, damit Sie sehen, wovon die Rede ist.

Teil 1 · 7 KapitelDie kleine Zahl: den Grundpreis lesenz. B.: Wo die Einheit wechselt und der Vergleich kippt
Teil 2 · 7 KapitelDer Einkauf: Plan, Liste, Reihenfolgez. B.: Die Woche vorher rechnen, nicht im Laden entscheiden
Teil 3 · 6 KapitelMarke, Eigenmarke, dieselbe Fabrikz. B.: Wo die Eigenmarke wirklich taugt — und wo nicht
Teil 4 · 6 KapitelMogelpackungen erkennenz. B.: Der doppelte Boden und die Luft in der Tüte
Teil 5 · 8 KapitelDie Tonne halbieren: Datum, Lagerung, Restez. B.: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum
Teil 6 · 8 KapitelDie Truhe: einfrieren, portionieren, auftauenz. B.: Was stehend gelagert wird und warum flach nichts taugt
Teil 7 · 6 KapitelDer Vorrat: was sich lohnt, was verdirbtz. B.: Die Vorratspackung, die teurer ist als der Einzelkauf
Teil 8 · 8 KapitelEinmal kochen, dreimal essenz. B.: Ein Topf am Sonntag, drei Abende in der Woche
Teil 9 · 6 KapitelDer Kopfpreis: die Woche durchrechnenz. B.: Wie ein Essen auf drei Euro zwanzig kommt
Teil 10 · 8 KapitelWaschen und Putzen: was man wirklich brauchtz. B.: Wie viele Mittel ein Haushalt tatsächlich benötigt
Teil 11 · 6 KapitelKleidung und Wäsche länger haltenz. B.: Warum Wäsche im Schrank kaputtgeht, nicht beim Tragen
Teil 12 · 8 KapitelWeihnachten und Geschenke ohne Reuez. B.: Das Budget vor der ersten Werbung festlegen

Und die beiden Anhänge, die ich an die Küchentür hängen würde

Der Wochenzettel, ausgedruckt auf dem Küchentisch Anhang A · Der Wochenzettel
Das Buch mit den ausgedruckten Anhängen Anhang B · Die Grundpreis-Tabelle
Anhang A: vier fertige Wochen mit Einkaufsliste und dem Preis pro Kopf, zum Ausdrucken und Aufhängen — damit Sie am Donnerstag anfangen können, ohne vorher eine Seite gelesen zu haben. Anhang B: eine Seite für die Einkaufstasche, was ein Kilo bei den gängigen Grundnahrungsmitteln ungefähr kosten darf, mit Platz für Ihre eigenen Werte.

Der ehrliche Teil

Bevor Sie überlegen, ob Sie das kaufen, sollen Sie wissen, worauf Sie sich verlassen können. Das sind die drei Zusagen aus dem Buch, und sie sind der Grund, warum ich es überhaupt zeige:

Deshalb steht auf dieser Seite auch keine Gesamtersparnis in großen Ziffern. Ich weiß nicht, wie viele der vierundachtzig Kapitel zu Ihrem Haushalt passen — das hängt davon ab, wie Sie heute einkaufen, wie viele Sie sind und was bei Ihnen übrig bleibt. Gleich unten rechne ich Ihnen vor, wogegen Sie den Preis halten sollten. Mehr verspreche ich nicht.

Das Buch auf einem Tablet in der Küche
PDF und EPUB: am Bildschirm lesen, oder ganz oder in einzelnen Teilen zu Hause ausdrucken. Die beiden Anhänge sind ausdrücklich dafür gemacht.

Wogegen Sie diesen Preis halten sollten

Bevor Sie die Zahl sehen, legen Sie sie bitte neben die anderen Zahlen dieser Seite. Ein Buch über Haushaltsgeld, das man nicht gegen den Haushalt rechnet, wäre ein schlechter Witz — also rechnen wir.

Ein Zwei-Personen-Haushalt, ein Jahr

Alle Zeilen stammen aus der Rechnung weiter oben.

Was ungegessen in die Tonne geht 372 € pro Person und Jahr
744 €
Was ein einziger Wocheneinkauf kostet 457 € im Monat, auf die Woche gerechnet
≈ 105 €
Was Sie für Verpackung statt Inhalt zahlen 28,4 % Aufschlag bei geschrumpften Packungen
jede Woche
Das Buch, einmal weniger als ein halber Wocheneinkauf
37 €

Und deshalb steht auf dieser Seite auch keine Wunderzahl: wenn Sie nichts weiter täten, als die Tonne zu halbieren, wären das rund 372 € im Jahr — das Zehnfache dessen, was das Buch kostet. Ob die anderen elf Teile bei Ihnen greifen, weiß ich nicht. Der eine Teil reicht schon.

Die Haushaltsrechnung

Was ein Haushalt wirklich braucht — und was es kosten darf.
Zwölf Teile · vierundachtzig Kapitel · zwei Anhänge zum Ausdrucken

37 € zzgl. 7 % MwSt. — an der Kasse stehen 39,59 €.
Einmal zahlen. Kein Abo. Keine Nachverkäufe.
Die Haushaltsrechnung holen

Sofort per E-Mail · PDF und EPUB · auf Handy, Tablet, Rechner · zum Ausdrucken

Sieben Tage, ohne dass Sie sich erklären müssen.

Laden Sie es herunter. Lesen Sie Teil eins und Teil fünf — das sind die beiden, die am schnellsten etwas ändern. Gehen Sie einmal damit einkaufen. Wenn danach nichts anders ist, genügt eine Nachricht innerhalb von sieben Tagen, und Sie bekommen den vollen Betrag zurück: ohne Begründung, ohne Rückfragen. Abgewickelt wird das über Hotmart, nicht über mich. Sie dürfen also skeptisch bleiben und es trotzdem lesen — von den beiden Möglichkeiten ist es die einzige, bei der Sie nichts riskieren.

Die Fragen, die mir am häufigsten geschrieben werden

Ist das ein Abo?

Nein. Sie zahlen einmal, und das Buch gehört Ihnen. Es gibt keine monatliche Gebühr, keine Verlängerung und nichts, was Sie kündigen müssten.

Kommt danach noch ein teureres Angebot?

Nein. Es gibt kein Aufbauprogramm, keinen Kurs und keine Beratung, die anschließend verkauft wird. Das hier ist das ganze Produkt.

Ich bekomme es als Datei — kann ich es auch auf Papier haben?

Es ist so gesetzt, dass Sie es zu Hause ausdrucken können, ganz oder in einzelnen Teilen. Die beiden Anhänge sind sogar dafür gemacht. Ein gedrucktes Buch wird nicht verschickt.

Warum empfehlen Sie ein Buch, das Sie nicht geschrieben haben?

Weil ich es nicht besser hinbekommen hätte. Ich koche und ich rechne, ich schreibe keine Bücher. Sabine Rothe hat vierundzwanzig Jahre lang für vierhundertachtzig Leute am Tag gerechnet und das Ganze aufgeschrieben — mit den Quellen dabei und mit dem „Haken" zu jedem Kapitel. Ich empfehle selten etwas, und nie etwas, das ich nicht selbst aufgeschlagen habe.

Wie bekomme ich das Buch nach dem Kauf?

Sofort per E-Mail, als PDF und EPUB, direkt nach der Zahlung. Kein Versand, keine Wartezeit. Wenn etwas nicht ankommt, steht die Adresse des Supports auf Ihrer Bestellbestätigung.

Siebenunddreißig Euro für eine Datei — ist das nicht viel?

Das ist die Frage, die ich selbst zuerst gestellt hätte, also beantworte ich sie ehrlich. Ein gedrucktes Sachbuch im Laden kostet zwischen zwanzig und dreißig Euro und steht danach im Regal. Dieses hier ist teurer, weil es keinen Verlag, keinen Handel und keine Auflage gibt — und weil es mit den zwei Anhängen arbeitet, nicht nur unterhält. Gemessen wird es trotzdem an einer einzigen Zahl: ob bei Ihnen am Monatsende mehr übrig ist als vorher. Genau dafür sind die sieben Tage da.

Lohnt sich das auch für einen Ein-Personen-Haushalt?

Die Rechnung oben ist für zwei Personen gerechnet, weil das der Modellhaushalt des Statistischen Bundesamtes ist. Die Handgriffe sind dieselben — beim Einkauf für eine Person fällt vor allem Teil 5 und Teil 6 ins Gewicht, weil allein mehr verdirbt als zu zweit.

Was „ich überlege es mir" in Zahlen bedeutet

Ich mache Ihnen keinen Countdown auf den Bildschirm und erzähle Ihnen nicht, dass gleich etwas ausverkauft ist. Es ist eine Datei; sie ist morgen noch da, und sie kostet morgen dasselbe. Was nicht wartet, ist die Rechnung.

Die 744 € laufen weiter, während Sie überlegen — nicht auf einmal, sondern in vierzehn Euro pro Woche, die als Joghurt hinten im Fach, als halbe Packung Hackfleisch und als der Salat vom Dienstag durch die Tür gehen. Vier Wochen nachdenken sind ungefähr sechzig Euro. Das Buch kostet siebenunddreißig.

Weg 1

Sie schließen diese Seite. Nächsten Donnerstag stehen Sie wieder vor demselben Regal und vergleichen wieder den großen Preis. Der Kassenzettel wird nächstes Jahr wieder länger sein, und in der Zeitung wird wieder stehen, die Preise hätten sich beruhigt.

Weg 2

Sie laden es heute herunter, lesen zwei Teile am Abend und gehen am Donnerstag mit dem Wochenzettel einkaufen. In vier Wochen wissen Sie, was bei Ihnen übrig bleibt — und wenn nichts übrig bleibt, holen Sie sich innerhalb von sieben Tagen Ihr Geld zurück.

Zum Schluss

Ich empfehle selten etwas, und ich empfehle nie etwas, das ich nicht selbst aufgeschlagen habe. Dieses hier schon. Nicht, weil es Wunder verspricht — sondern weil es die stille Rechnung sichtbar macht, die in jedem Haushalt läuft, und weil es ehrlich genug ist, auch zu sagen, wo ein Trick aufhört.

Erst die Rechnung, dann der Topf. Bleiben Sie gesund, und lassen Sie sich nichts verderben.

Ihre Teresa

Die Haushaltsrechnung holen — 37 €

Sieben Tage Geld zurück · Einmal zahlen, kein Abo

P.S. — Die drei Regeln der kleinen Zahl weiter oben gehören Ihnen, auch wenn Sie hier nichts kaufen. Schreiben Sie sie ab und nehmen Sie sie am Donnerstag mit. Wenn Sie damit an einem einzigen Regal etwas entdecken, das Sie vorher übersehen haben, dann wissen Sie, was in den anderen dreiundachtzig Kapiteln steht.

P.P.S. — Falls Sie zögern, weil Sie schon einmal einen Ratgeber gekauft haben, der nach zehn Seiten nichts mehr Neues sagte: das ist genau der Grund, warum ich hier oben ein ganzes Kapitel unverändert hingestellt habe, statt es zu beschreiben. Lesen Sie es noch einmal. Danach entscheiden Sie.

Die Haushaltsrechnung holen — 37 €